Willkommen auf Kringels Homepage!

Auf dieser Seite stelle ich Bücher und Filme vor, mit denen ich mich in den letzten vier Wochen beschäftigt habe.

 

26.05.2019

Kringel hat fertig

 

Ich hatte gehofft, ich würde die 20 Jahre noch vollkriegen, aber ich stelle seit geraumer Zeit immer öfter fest, dass dieses kleine Projekt, an dem ich früher recht viel Spaß hatte, zu einer Belastung für mich wird. Daher beende ich es jetzt. Meinen Webhosting-Vertrag habe ich bereits gekündigt, so dass die Seiten www.jokreis.de und www.kreis-archiv.de ab dem 20.07.2019 wahrscheinlich nicht mehr erreichbar sein werden. Möglicherweise werden die Domains anderweitig vergeben. Also nicht wundern, wenn ihr unter diesen Adressen irgendwann völlig andere Inhalte findet! Zusammenfassungen der Perry Rhodan-Heftromane werde ich bis auf weiteres noch schreiben. Diese findet ihr in der Perrypedia.

 

23.05.2019

Thor: Tag der Entscheidung (Blu-ray)

 

In seinem dritten Soloabenteuer, das mir wegen des kunterbunten Stils, des teils unpassenden Gagfeuerwerks und der Siebziger-Musik eher wie eine Fortsetzung von »Guardians of the Galaxy« vorkommt, muss Thor feststellen, dass er keineswegs der mächtigste Sprössling Odins ist. Nach dessen Tod erscheint nämlich Hela, die bisher verbannt gewesene Erstgeborene des Göttervaters, und meldet Ansprüche auf den Thron von Asgard an. Wer sich ihr widersetzt, wird gnadenlos beiseite geräumt, so auch Thor und Loki. Es verschlägt beide auf den Müllplaneten Sakaar. Während sich Loki beim dortigen Machthaber einschmeichelt, wird Thor zu Arenakämpfen gezwungen. Schon im ersten Fight steht er dem Champion der Arena gegenüber, und das ist ausgerechnet der Hulk! Ein durchaus spaßiger Film, doch leider mutiert Thor zur Witzfigur. Der Donnergott hat schon in früheren Filmen für Humor gesorgt, aber der war von anderer Art. Die jetzige Wandlung tut ihm meiner Meinung nach alles andere als gut!

20.05.2019

John Ajvide Lindqvist: Himmelstrand

Lübbe, 2016

492 Seiten

 

Vier Paare, davon drei verheiratet und zwei mit jeweils einem Kind, machen Urlaub auf einem Campingplatz. Eines Morgens stehen ihre Wohnwagen und Autos nicht mehr zwischen den anderen Campern an einem See, sondern auf einer ansonsten leeren grasbewachsenen Ebene. Alle Wohnwagen sind mit einem blutigen X gekennzeichnet. Im Radio laufen ausschließlich Schlager von Peter Himmelstrand aus den Sechziger- und Siebzigerjahren, einen Moderator gibt es nicht. Die Erwachsenen vermuten, jemand habe die Fahrzeuge über Nacht unbemerkt an diesen Ort geschleppt. Das erweist sich schnell als Irrtum. Die Ebene erstreckt sich endlos in alle Richtungen und am strahlend blauen Himmel steht keine Sonne. Das Gras ist zu perfekt, um natürlichen Ursprungs zu sein und sonst wächst hier absolut nichts. Die zehn Menschen versuchen irgendwie mit der irrealen Situation zurechtzukommen. Vorräte werden rationiert, denn womöglich gibt es keine Rückkehr in die normale Welt.

 

Bei Erkundungsfahrten zeigen die Navigationsgeräte zunächst die Umgebung des nicht mehr vorhandenen Sees an. Dann erscheinen Karten von Gegenden, die hunderte Kilometer vom Campingplatz entfernt sind. Wer sich zu weit von den Wohnwagen entfernt, läuft Gefahr, sich rettungslos zu verirren. Außerdem kann es geschehen, dass man im grünen Nichts seinem schlimmsten Alptraum begegnet. Nicht alle verkraften die unbegreiflichen Gegebenheiten so gut wie die pragmatischen Bauern Olof und Lennart. Der unbeherrschte Donald hält alles für einen Traum und greift zum Gewehr, als seine Frau Majvor ihm auf die Nerven geht. Emil, der kleine Sohn von Stefan und Carina, wird von Molly, der bösartigen Tochter von Peter und Isabell, zu Missetaten angestiftet. Carina wird von ihrer dunklen Vergangenheit eingeholt und das selbstzerstörerisch veranlagte Model Isabell wird von unstillbarem Hunger geplagt.

 

Es fehlt nur ein Funke, um das Ganze zur Explosion zu bringen, doch das ist nicht das größte Problem der Gestrandeten. Aggressive Säure fällt wie Regen vom Himmel, zombieartige Kreaturen torkeln auf die Wohnwagen zu und Wahnvorstellungen nehmen körperliche Gestalt an…

 

John Ajvide Lindqvist wird oft mit Stephen King verglichen. Der Vergleich hinkt nicht, zumindest was die Konzentration beider Autoren auf die Expositionsphase ihrer Romane angeht. Tatsächlich besteht »Himmelstrand« zum größten Teil aus Figurenexposition. Die Eigenheiten des Schauplatzes sind schnell erzählt, erst gegen Ende kommt es zu überraschenden Wendungen. Erklärt wird sehr wenig. Wo sind die zehn Menschen denn nun wirklich? Es scheint kein Traum bzw. keine kollektive Halluzination zu sein. Sind sie irgendwie im Jenseits gelandet, ohne wirklich tot zu sein? Wenn ja, wie und warum ist das geschehen? Wer spielt die Musik von Peter Himmelstrand (dieser Musiker hat übrigens wirklich gelebt), warum kann man nach »draußen« telefonieren und so weiter und so fort?

 

Dem gegenüber nimmt die Ausarbeitung der Innenwelten der Gestrandeten und eines Hundes (!) viel, viel breiteren Raum ein. Regelmäßig wird in die traumatische Vergangenheit einiger Figuren umgeblendet, so dass man versteht, warum sie jetzt so sind, wie sie sind. Eine gewisse Langatmigkeit – typisch King! – kann man Lindqvist nicht absprechen, Ergebnis sind aber glaubwürdige Figuren mit verständlichen Motivationen. Die einzige Person, deren Blickwinkel nicht eingenommen wird, ist die kleine Molly. Ohne zu viel zu verraten, kann ich sagen, dass sie wohl die unbegreiflichste Figur in diesem rätselhaften Roman ist. Nach und nach lernt man die anderen Protagonisten sehr genau kennen und kann sich daher ausrechnen, wer Schwierigkeiten machen wird. Diese Schwierigkeiten äußern sich in ziemlich blutigen Vorfällen – Blut ist ein zentrales Thema des Romans – so dass Psychoterror und handfester Horror Hand in Hand gehen.

 

Leider fügen sich die vielen (Vor-)Geschichten nicht zu einer übergreifenden Geschichte zusammen. Zugegeben, für alle zehn Protagonisten gibt es eine Art Ende, aber wer auf plausible Antworten oder wenigstens eine spektakuläre Auflösung des so sorgfältig etablierten Bedrohungsszenarios hofft, dürfte am Schluss enttäuscht sein. Im Grunde gibt es gar keinen richtigen Abschluss. Das liegt möglicherweise daran, dass »Himmelstrand« Teil einer Trilogie ist. Nur deren zweiter Band (»Die Bewegung«) ist bis jetzt in deutscher Übersetzung erschienen. Ich bin nicht sicher, ob ich den auch noch lesen möchte.

 

16.05.2019

Cixin Liu: Jenseits der Zeit

Heyne, 2019

990 Seiten

 

Zur Vorgeschichte siehe »Die drei Sonnen« und »Der dunkle Wald«.

 

Vor 200 Jahren wurde die Menschheit durch die Erkenntnis, dass es im Weltall ein feindliches Volk gibt, das die Eroberung der Erde plant, in eine tiefe Krise gestürzt. Die Bewohner des Planeten Trisolaris haben eine Eroberungsflotte entsandt, der die Menschheit praktisch nichts entgegenzusetzen hat. Nicht wahrnehmbare künstliche Intelligenzen, die mit ihren Auftraggebern in überlichtschnellem Funkkontakt stehen (die Sophonen) sind schon seit geraumer Zeit auf der Erde aktiv und hemmen den wissenschaftlichen Fortschritt. Ein unaufhaltsames, unzerstörbares Waffensystem der Trisolarier ist ebenfalls bereits im Sonnensystem. Die so genannten »Tropfen« haben fast alle Kampfraumschiffe der Menschheit vernichtet und können schreckliche Verwüstungen an jedem beliebigen Punkt der Erde anrichten.

 

So erdrückend die Überlegenheit der Trisolarier sein mag – sie sind längst nicht die fortschrittlichste Macht in der Milchstraße. Es gibt viele außerirdische Zivilisationen, gegen die selbst die Waffen der Trisolarier nichts ausrichten können. All diese Völker verhalten sich wie Jäger in einem dunklen Wald. Sie halten ihre Existenz geheim, denn sie wissen nicht, ob sich die anderen Zivilisationen im Falle eines Kontakts friedlich oder feindlich verhalten würden und ob sie technisch über- oder unterlegen sind. Der Astronom und Soziologe Luo Ji, der letzte »Wandschauer«, hat diese Tatsache erkannt. Er hat sich die Angst der Trisolarier vor den anderen Völkern zu Nutze gemacht, indem er ihnen demonstriert hat, dass die Menschheit in der Lage ist, jeden beliebigen Planeten als Heimat eines technisch hochstehenden Volkes in der Milchstraße bekannt zu machen. Würde Luo Ji so mit Trisolaris verfahren, dann würden die im »Dunklen Wald« lauernden »Jäger« diese Welt sofort präventiv vernichten. Allerdings würde die Position der Erde bei der Ausstrahlung des Signals ebenfalls offenbart werden.

 

Luo Ji ist somit zum ersten »Schwerthalter« der Menschheit geworden. Die Trisolarier haben die Drohung ernst genommen. Ein Waffenstillstand wurde ausgehandelt. Die Sophonen haben ihr verderbliches Tun eingestellt, sie dienen jetzt nur noch der Kommunikation zwischen der Erde und Trisolaris beziehungsweise der sich immer noch mit Unterlichtgeschwindigkeit nähernden Flotte. Die Abschreckungspolitik funktioniert fünfzig Jahre lang bestens. Die technische Weiterentwicklung der Menschheit erlebt einen ungeahnten Schub, der Wohlstand wächst. Eine friedliche Koexistenz zeichnet sich ab, zumal sich die Trisolarier sehr für die Kultur der Menschen interessieren und sogar einen für die Menschen äußerst vorteilhaften Wissenstransfer zulassen. Der menschenähnliche Android Tomoko wird als von den Sophonen kontrollierter Botschafter der Trisolarier auf der Erde erschaffen.

 

Alles ändert sich, als Cheng Xin, eine Raumfahrtingenieurin aus dem 21. Jahrhundert, die die Zeit im Kälteschlaf überbrückt hat, zur Nachfolgerin des gealterten Schwerthalters gewählt wird. Die Trisolarier erkennen, dass Cheng Xin das fatale Signal niemals ausstrahlen würde, weil sie nicht schuld am Untergang der Menschheit sein will. Die Tropfen zerstören sämtliche Sendeanlagen im Sonnensystem. Tomoko lässt ihre freundliche Maske fallen. Sie beginnt mit den Vorbereitungen zur Ansiedlung der Trisolarier auf der Erde. Alle Menschen werden innerhalb weniger Monate nach Australien umgesiedelt. Schon bald wird klar, dass die Trisolarier mit dieser Aktion nichts weniger als die Ausrottung der Menschheit planen…

 

An dieser Stelle lasse ich den Teaser einfach mal enden. Ich müsste noch mehrere Seiten füllen, wollte ich die wichtigsten Eckpunkte der Story skizzieren. Außerdem fehlt hier schon so einiges, denn die Handlung beginnt nicht etwa erst im »Zeitalter der Abschreckung« und sie beschränkt sich keineswegs auf diese Epoche. Tatsächlich sind die ersten Kapitel in der Zeit der Eroberung Konstantinopels durch das Osmanische Reich angesiedelt. Eine Frau tritt auf, die anscheinend durch Wände gehen und andere merkwürdige Dinge tun kann. Diese rätselhaften Geschehnisse werden erst sehr viel später erklärt. Außerdem fehlt im Teaser ein ebenfalls nicht ganz unwichtiger und ausführlich erzählter Subplot, in dem es um einen in Cheng Xin verliebten, unheilbar kranken Mann namens Yun Tianming geht, dessen Gehirn nach dem Tod in eine Raumkapsel gesteckt und in Richtung Trisolarisflotte geschossen wird. Man hofft, dass die Trisolarier das Gehirn zu neuem Leben erwecken und sich auf diese Weise quasi selbst eine Laus in den Pelz setzen werden. Das klappt mehr oder weniger gut. Jahrhunderte später taucht Yun Tianming zurück und versucht die Menschheit in verklausulierter Form (er erzählt Märchen voller Symbole, die erst einmal gedeutet werden müssen – diese Märchen werden im Roman komplett ausformuliert) vor einer Bedrohung zu warnen, die viel schrecklicher ist als alles, was die Trisolarier aufbieten können.

 

So ist das bei Cixin Liu: Kaum scheint eine Bedrohung abgewendet zu sein, so dass die Menschen wieder Oberwasser kriegen, da kommt eine neue, viel schlimmere Gefahr daher, unfassbare Katastrophen ereignen sich und alle weinen. Wortreich werden die verschiedensten Möglichkeiten dargelegt, die der Menschheit zur Lösung der Probleme noch bleiben, aber am Ende, soviel sei verraten, ist leider alles Essig, denn das Universum faltet sich irgendwie in sich selbst zusammen. Puff! Alles verschwindet, ein neues Universum entsteht. Was für eine Gigantomanie. Eine Nummer kleiner ging’s nicht? Leider muss ich meine schon zu Band 2 geäußerte Kritik wiederholen. Es überschlagen sich die Ereignisse, alles wird immer riesiger, verrückter, unfassbarer – und kaum etwas davon berührt mich. Allein schon die Sache mit der Umsiedlung der Menschheit nach Australien. Das damit verbundene unfassbare Leid bleibt bei Cixin Liu bloße Behauptung, das heißt, es wird für mich nicht »erlebbar«. Der Autor hatte zweifellos viele interessante Ideen, aber es ist ihm nicht gelungen, sie in einen mitreißenden Plot einzubinden. Band 2 hat mir ja schon nicht besonders gut gefallen, aber der Abschluss der Trilogie ist eine einzige große Enttäuschung. Viel zu lang, zu fragmentiert, zu überfrachtet…

 

13.05.2019

Nullpunkt – Ich bin dein Killer (DVD)

 

In diesem nicht besonders spannenden und leider ziemlich unlogischen Krimi aus dem Jahre 1979 kann man den jungen Hans Peter Hallwachs in der Rolle des Ganoven Jeff Brunner bewundern, der den Auftrag erhält, die Arztgattin Annette Dorberg zu ermorden. Wegen einer Ehekrise hat Annette ein Jahr im Ausland verbracht. In dieser Zeit hat sie regelmäßig Liebesbriefe ihres Mannes erhalten, musste bei ihrer Heimkehr jedoch feststellen, dass sie bereits geschieden ist. Unter Mithilfe seines Anwalts hat ihr Mann es so dargestellt, als habe Annette ihn verlassen. Mit den Liebesbriefen könnte Annette das Gegenteil beweisen, und das würde für ihren Mann teuer werden. Da sie den Fehler macht, ihn zu erpressen, engagiert er Jeff als Killer. Killer und Opfer verlieben sich ineinander…

09.05.2019

Deadpool 2 – Super-Duper-Cut (Blu-ray)

 

Der zweite Film mit dem politisch unkorrektesten Superhelden des bekannten Universums macht fast so viel Spaß wie der erste, wenn man kein Problem mit explizit zelebrierter, sehr blutiger Gewalt und Zoten auf meist präpubertärem Niveau hat. »Fast«? Ja, ein wenig hat sich Deadpools besondere Art des Humors doch schon abgenutzt, zumindest ist es mir so ergangen. »Deadpool 2« ist ein Familienfilm! Zumindest dreht sich alles um dieses Thema. Deadpool und Vanessa wollen eine Familie gründen, aber daraus wird nichts. Der junge Mutant Firefist hatte nie eine Familie und Deadpool ist kein passender Ersatz, so dass der Junge auf die schiefe Bahn gerät. Cable, ein Cyborg-Supersoldat aus der Zukunft, hat seine Familie verloren und reist in Deadpools Zeit zurück, um das ungeschehen zu machen. Am Ende wird aus Deadpool, Firefist, Cable und einigen anderen eine glückliche Familie. Oder so ähnlich.

06.05.2019

M.F. Thomas: Mondstation 1999 – Der Stahlplanet

Bastei Lübbe, 1978

141 Seiten

 

Zur Vorgeschichte siehe »Mondbasis Alpha 1«.

 

25. Dezember 2006. Den Bewohnern der Mondbasis Alpha steht nicht der Sinn nach Weihnachtsfeierlichkeiten, denn die Versorgungslage ist prekär und viele Alphaner verzweifeln angesichts der Tatsache, dass sich Luna seit der Katastrophe vom September 1999 unaufhaltsam immer weiter von der Erde entfernt. Chefpilot Alan Carter leitet ein Manöver im All, bei dem ein neues Verfahren zur Bergung havarierter Eagles getestet wird. Plötzlich wird eines der Schiffe von einem Lichtstrahl getroffen. Der Eagle verliert sämtliche Energie und wird wie von einer riesigen Faust zerknüllt. Der Pilot stirbt. Alan macht sich schwere Vorwürfe, aber es stellt sich schnell heraus, dass es nicht etwa infolge einer von ihm verschuldeten Fehlfunktion zu dem Unglück gekommen ist, denn der Lichtstrahl erscheint nochmals, und zwar innerhalb der Mondbasis. Maya betritt das Licht wie ferngesteuert, spricht mit fremder Stimme und verschwindet.

 

Es kommt zu Energieverlusten in verschiedenen Sektionen Alphas. Offensichtlich ziehen Unbekannte mittels des Strahls Energie von verschiedenen Quellen ab – auch von den hydroponischen Anlagen. Die für die Ernährung der Alphaner unverzichtbaren Pflanzen werden vernichtet. Man geht davon aus, dass sich die Fremden dem Mond im Schutze einer Art Energiefeld genähert haben, welches Ortung und optische Wahrnehmung verhindert. Commander Koenig hält die Vorfälle geheim, damit es nicht zur Panik kommt. Ein Gutes haben die Aktivitäten, denn die Unbekannten schicken ihren Zapfstrahl auch zu den verbliebenen Atommülldepots. Koenig und Carter fliegen mit einem Eagle dorthin und können sich davon überzeugen, dass der Atommüll jetzt völlig harmlos ist. Er gibt keinerlei Strahlung mehr ab. Plötzlich wird der Eagle vom Zapfstrahl gepackt und ins All gerissen. Die Funkverbindung mit der Basis wird gestört.

 

Koenig traut seinen Augen nicht, als er zu Gesicht bekommt, was sich hinter dem unsichtbar machenden Feld verbirgt. Es handelt sich nicht etwa um ein Raumschiff. Das einer überlegenden Technologie entstammende Objekt ist mindestens so groß wie Luna – es ist ein Stahlplanet…

 

Die Fernsehserie »Mondbasis Alpha 1« (1975 – 1977) gehört zu meinen prägendsten Erfahrungen als Science-Fiction-Fan. Ich habe mich immer gefragt, was wohl aus den Alphanern geworden sein mag, denn die aus zwei Staffeln zu je 24 Episoden bestehende Serie hat kein zufriedenstellendes Ende. Zumindest erfährt man nicht, wie die Geschichte von der Odyssee des aus dem Erdorbit gerissenen Mondes ausgeht. Sind die Alphaner für immer in den Tiefen des Alls verschollen? Nach all den Jahren habe ich neulich erst erfahren, dass es 1978 erschienene Novelizations bestimmter Episoden gibt, und nicht nur das, sondern auch Romane, die nicht auf der TV-Serie basieren, sondern diese fortsetzen. Interessanterweise stammen letztere von deutschsprachigen Autoren und sind auch nur in Deutschland erschienen.

 

»Der Stahlplanet« ist der letzte Band in dieser Reihe. Er wäre an sich nicht weiter erwähnenswert, denn die Sache mit den Energiedieben und ihrem gigantischen Raumschiff ist weder originell noch spannend. Obendrein wimmelt es im Text nur so vor Rechtschreibfehlern und manchmal fehlt der Beginn eines Absatzes. Doch nach Abschluss der Story, also nach Beseitigung der von den Fremden ausgehenden Gefahr, folgt noch ein kurzes Kapitel, in dem die Alphaner Kontakt mit Texas City erhalten (siehe TV-Episode »Schottische Geschichten«). Es stellt sich heraus, dass sich der Mond der Erde nähert! Die Alphaner dürfen also hoffen, schon bald wieder zu Hause zu sein. In einem früheren Kapitel wird übrigens erwähnt, Prof. Victor Bergman (eine der Figuren, die mit Ende der 1. Staffel sang- und klanglos aus der Serie verschwunden sind) habe sich für Alpha geopfert. So findet eine meiner Lieblingsserien doch noch einen ganz netten Abschluss.

 

01.05.2019

Kingsman: The Golden Circle (Blu-ray)

 

Der zweite Film rund um den unabhängig und ohne Wissen der Regierung agierenden britischen Geheimdienst »Kingsman« macht durchaus Spaß. Er bietet im Grunde die gleiche Mischung aus Agentenfilm-Parodie (oder Hommage) und blutiger, völlig übertriebener Action wie der erste, lässt aber dessen Originalität vermissen. Die Story ist schnell erzählt: Kingsman wird von der mächtigen Drogenbaronin Poppy Adams vernichtet. Nur Eggsy und Merlin überleben. Es gibt Anweisungen für diesen Katastrophenfall, denen die beiden Agenten folgen und somit auf ihr US-Amerikanisches Gegenstück stoßen: Die Organisation Statesman. Man verbündet sich, denn Poppy hat alle Junkies in der ganzen Welt als Geiseln genommen, darunter Eggsys Freundin, die schwedische Kronprinzessin Tilde. Die Superagenten haben nur wenig Zeit, um Millionen von Leben zu retten. Und es gibt einen Verräter in den eigenen Reihen...

29.04.2019

Jack L. Chalker: Fünf Zaubersteine zu binden fünf verschied’ne Welten

Goldmann, 1983

280 Seiten

 

Unsere Welt ist nur eine unter unzähligen, die von den Forschern einer jahrmillionenalten interuniversellen Universität studiert werden. Wenn jemand aus den neun Fakultäten der Universität eine Hypothese überprüfen möchte, so muss er sich nur ans Wahrscheinlichkeitsamt wenden. Dann wird ein Arbeitsmodell – also ein Planet oder ein komplettes Universum – mit den gewünschten Parametern für ihn erschaffen. Die hierfür eingesetzten Werkzeuge sind Energieverstärker in Form perfekter Juwelen. Wer einen Verstärker sein Eigen nennt, erlangt Fähigkeiten, die von Magie nicht zu unterscheiden sind. Nicht umsonst werden die Fakultätsmitglieder von den unwissenden Bewohnern der planetengroßen Versuchsanordnungen für Dämonen gehalten, sofern deren Tätigkeit überhaupt jemandem auffällt. Asmodeus Mogart war bis vor einigen Jahrzehntausenden für die Universität tätig. Er wurde wegen eines von ihm verursachten Skandals auf die Erde strafversetzt, wo er seinen Trübsinn in Strömen von Alkohol ertränkt.

 

Dummerweise hat dieser Planet ein Riesenproblem. Die Menschen haben versucht, einen riesigen Asteroiden voller wertvoller Bodenschätze in den Erdorbit zu bugsieren, doch einige der zur Abbremsung gedachten Superbomben waren Blindgänger. Jetzt rast der Asteroid direkt auf die Erde zu und wird diese innerhalb weniger Tage vernichten. Es ist bereits zu schrecklichen Naturkatastrophen gekommen; unter anderem wurde ein Teil des Mittleren Westens der USA überflutet und der Pazifik brandet jetzt an die Sierra Nevada. Asmodeus kann entweder zusammen mit allen Erdbewohnern sterben oder in seine Heimat zurückkehren. Dort allerdings droht ihm die Persönlichkeitslöschung oder gar die Verbannung in eine Existenzform, in der es nichts zu saufen gibt. Es gibt noch eine dritte Möglichkeit. Wenn es Asmodeus gelingt, fünf weitere Juwelen an sich zu bringen, dann kann er ein Baalsauge erschaffen, einen Verstärker mit so großer Macht, dass der Weltuntergang rückgängig gemacht werden könnte.

 

Asmodeus braucht Helfer, um diese Aufgabe zu vollbringen, denn die fünf Juwelen, auf die er es abgesehen hat, befinden sich in anderen Realitätsebenen und sind im Besitz von Universitätsangehörigen. Asmodeus kann die eigene Realitätsebene nicht verlassen und seine Kollegen müssen dazu gebracht werden, ihre Juwelen freiwillig herzugeben. Daher rekrutiert er Jill McCulloch, eine ehemalige Sportlehrerin, die am Meeresufer Selbstmord begehen wollte, und den Ex-Footballstar Mac Walters. Sie schließen einen Pakt mit ihm und lassen sich in verschiedene bizarre Welten versetzen, um die zur Rettung ihrer Heimat benötigten Juwelen zu beschaffen. Da die Zeit dort viel schneller verläuft, haben sie einen gewissen Spielraum. Zu spät wird ihnen klar, welche Absichten Asmodeus wirklich verfolgt und dass er keineswegs zufällig genauso aussieht wie der Leibhaftige…

 

Dieser Roman stammt aus einer Zeit, in der Fantasybücher mit ca. 300 Seiten für umfangreich gehalten wurden. Heute würde man aus dem Ideenfeuerwerk, das Chalker hier abfeiert, zweifellos entweder einen mindestens doppelt so dicken Roman oder gleich eine ganze Serie machen. Stoff genug wäre vorhanden!

 

Allein schon die Idee, dass das Multiversum nichts anderes ist als eine gigantische Spielwiese für allmächtige Verhaltensforscher… genial! Jill und Mac ergreifen jeweils Besitz vom Körper eines Bewohners dieser Welten, die vom Wahrscheinlichkeitsamt nach dem Prinzip »was wäre wenn« erschaffen wurden. So muss Jill mit den Gegebenheiten einer Welt zurechtkommen, in der jede Sünde sofort von einer göttlichen Macht bestraft wird, während sich Mac inmitten von Urzeitmenschen wiederfindet. Er gelangt danach in eine Art Übungsgelände für Universitätsmitglieder, wo buchstäblich alles möglich ist. Derweil wird Jill in eine Welt versetzt, die frappierend an ein Fantasy-Rollenspiel erinnert. Am Schluss agieren beide gemeinsam in Chicago zur Zeit der großen Gangsterbosse, mit dem Unterschied, dass Magie dort funktioniert, elektrischer Strom aber so gut wie nicht genutzt wird. Zwischendurch kehren sie immer wieder in eine Bar in Reno zurück. Dort lässt sich Asmodeus systematisch volllaufen…

 

Die Abenteuer der beiden menschlichen Helfer des versoffenen Dämons in den fünf Parallelwelten, bei denen es sich natürlich um Parodien typischer Fantasy-Topoi handelt (sogar Lovecrafts Mythenwelt spielt mit hinein), hätten es verdient, genauer ausgearbeitet und epischer erzählt zu werden. So bleibt es bei einem kurzen, knackigen und etwas episodenhaften Fantasyspaß mit humoristischem Grundcharakter, aber auch ernsthaften Untertönen. Das heißt, eigentlich gehört der Roman eher ins Science-Fiction-Genre, denn wenn von Magie die Rede ist, dann ist Technologie im Spiel, die so hoch entwickelt ist, dass sie von unsereins nicht verstanden werden kann.

 

25.04.2019

Stephen King: Es

Heyne, 2017

1534 Seiten

 

In der Kleinstadt Derry im US-Bundesstaat Maine ereignen sich seit Menschengedenken überdurchschnittlich viele Gewalttaten und die Anzahl vermisster Personen ist höher als irgendwo sonst im Land. Dennoch wächst und gedeiht die Stadt. Ihre Bewohner haben eine Art selektiver Wahrnehmung entwickelt, und so gelangen Geschehnisse, die anderswo für einen allgemeinen Aufschrei sorgen würden, nicht immer in die Schlagzeilen. Das alles ist auf das Wirken einer bösen Macht zurückzuführen, die sich vor langer Zeit in Derry eingenistet hat. Das Böse vergiftet die Gedanken und Gefühle vieler Stadtbewohner, so mancher wird sogar in den Wahnsinn getrieben. Es selbst verbirgt sich in der Kanalisation und tritt nur alle 27 Jahre in Erscheinung, um sich Opfer zu holen. Ungefähr ein Jahr lang benutzt Es dann bestimmte Zugänge zur Oberwelt, verschleppt Kinder und labt sich an ihrem Fleisch sowie ihrer Todesangst. Der Zyklus kulminiert stets in einer Orgie der Gewalt, woraufhin Es sich gesättigt zurückzieht. Es kann jede beliebige Form annehmen. Dabei bedient Es sich der schlimmsten Ängste der Menschen. Seine bevorzugte Erscheinungsform ist die des unheimlichen Clowns Pennywise.

 

Im Jahre 1958 ist Es wieder aktiv. In den Sommerferien kreuzen sich die Lebenswege von sieben Kindern, die alle von Pennywise attackiert wurden oder auf andere Weise mit Es in Berührung gekommen und knapp entkommen sind. Bill Denbrough, Richie Tozier, Eddie Kaspbrak und Stanley Uris sind schon länger befreundet. Beverly Marsh, Ben Hanscom und Mike Hanlon werden später Mitglieder der verschworenen Gemeinschaft. Sie nennen sich selbst "Club der Verlierer", denn sie sind Außenseiter, die von ihren Mitschülern – insbesondere dem brutalen Henry Bowers – gemobbt werden. Im vergangenen Herbst hat Bill seinen jüngeren Bruder Georgie verloren. Bisher konnte niemand ahnen, dass der kleine Junge wie unzählige Kinder vor ihm von Pennywise getötet worden ist. Durch ihre Erlebnisse mit den verschiedenen Inkarnationen des Bösen wird Bill und seinen Freunden zumindest teilweise bewusst, was in Derry vorgeht. Sie erkennen, dass sie Pennywise verletzen können, wenn sie zusammenhalten und ihre Ängste überwinden. Es gelingt ihnen, den Zyklus des Schreckens zu durchbrechen. Es verschwindet, ohne wie in all der Zeit zuvor eine Katastrophe verursacht zu haben. Die Kinder schwören, dass sie den Kampf erneut aufnehmen werden, sollte Es sich jemals wieder zeigen.

 

In den folgenden Jahren verlieren sich die sieben einst so engen Freunde aus den Augen. Sie lassen sich in anderen Städten nieder und vergessen einander sowie die schrecklichen Geschehnisse des Sommers 1958 so gründlich, dass es einer Amnesie gleichkommt. Mike bleibt in Derry. Nur er bewahrt die Erinnerung an Es und an den Blutschwur. Er wird zum Leiter der städtischen Bibliothek und bringt eine Chronik Derrys zu Papier. Im Rahmen seiner Recherchen erfährt er, dass Es schon seit Jahrhunderten in der Gegend sein Unwesen treibt. Im Jahre 1985 verdichten sich die Anzeichen auf einen Neubeginn des Zyklus. Ein Serienmörder, so scheint es, geht in Derry um. Mike weiß es besser, zögert aber lange, bevor er Kontakt mit seinen alten Freunden aufnimmt. Doch irgendwann kann kein Zweifel mehr daran bestehen, dass Es damals zwar schwer verwundet, aber nicht getötet wurde. Mike ruft Bill, Bev, Richie, Eddie, Ben und Stan an, um sie an ihren Eid zu erinnern. Damit wird die Amnesie zunächst nur teilweise aufgehoben, doch auch das reicht aus, Stan in den Selbstmord zu treiben. Die anderen kehren nach Derry zurück und halten Kriegsrat.

 

Nicht nur die verbliebenen Mitglieder des Clubs der Verlierer schmieden Pläne. Das personifizierte Böse ist sich der Gefahr sehr wohl bewusst. Diesmal will Es auf Nummer Sicher gehen und die lästigen Menschen ein für alle Mal beseitigen. Die Chancen stehen nicht schlecht, denn Bill und seine Freunde sind jetzt erwachsen und besitzen nicht mehr die Macht kindlicher Phantasie, die sie dem Bösen damals entgegengesetzt haben. Es rekrutiert eigene Helfer, mit deren Ankunft in Derry niemand rechnen konnte…

 

Dies ist Kings zweitlängster Roman nach »Das letzte Gefecht« und er kann als Musterbeispiel für die Stärken und Schwächen des Autors bezeichnet werden. Auf der einen Seite stehen exzellente Figurenzeichnung, fesselnde Atmosphäre und bis ins kleinste Detail stimmig ausgearbeitete Situationen. Meisterhaft erweckt King die Protagonisten für den Leser zum Leben, so dass sie nicht nur Namen auf Papier sind, sondern gute alte Bekannte. Und er bringt das Kunststück fertig, die Orte des Geschehens so plastisch vor das innere Auge des Lesers treten zu lassen, dass es fast so ist, als wäre man selbst schon dort gewesen. In »Es« wird ständig zwischen den Jahren 1958 und 1985 hin- und hergewechselt bzw. mehrere Handlungs- und Zeitebenen verlaufen nicht nur parallel, sondern sind mehrfach verschachtelt und gehen oft direkt ineinander über. Die Innenwelten der Helden – sowie der psychopathischen Killer – werden glaubwürdig dargestellt. Bei den Kindern ist das allerdings so eine Sache. Wir reden hier von Elf-/Zwölfjährigen, aber so verhalten sie sich oft nicht, sondern eher wie Erwachsene. King zieht sich aus der Affäre, indem er sie zu Werkzeugen einer höheren Macht werden lässt. Sie sind in der Phase des Kampfes gegen Es quasi nicht ganz sie selbst.

 

Genau die soeben gelobte Ausführlichkeit fällt auch gleich in die andere Waagschale, denn man könnte die Expositionsphase als ausufernd bezeichnen, das heißt, auf das eine oder andere Kapitel hätte vielleicht verzichtet werden können. Außerdem ist die Auflösung des so lange vorbereiteten Endkampfs beziehungsweise der Endkämpfe – der Showdown findet ja gleich zweimal statt – nicht hundertprozentig überzeugend. Ich weiß nicht, ob es eine gute Idee war, dem im Grunde gestaltlosen Bösen körperliche Formen zu geben, auch wenn es sich dabei nur um Interpretationen handelt: Die menschlichen Sinnesorgane können die Essenz des Bösen nicht wahrnehmen und was sie wahrnehmen, kann vom menschlichen Geist nicht begriffen werden. Deshalb sehen diejenigen, die Es gegenübertreten, immer das, was sie zu sehen erwarten.

 

Aber genug geschwafelt! »Es« gehört zur Top Ten der King-Romane. Wer ihn noch nicht gelesen hat, sollte das schleunigst nachholen. Hier folgen ein paar ganz persönliche Anmerkungen. »Es« war der erste Roman Stephen Kings, der mich so richtig gepackt hat. Das war 1989. Vorher hatte ich nur ältere Romane (»Carrie«, »Brennen muss Salem« und »Shining«) sowie die Kurzgeschichtensammlung »Katzenauge« gelesen. Die fand ich alle gut, aber keiner hat mich so gepackt wie »Es«. Bei diesem Roman hat sich erstmals der von mir so genannte King-Effekt eingestellt. Ich konnte voll und ganz in die Geschichte eintauchen und es war mir kaum mehr möglich, das Buch aus der Hand zu legen – ebenso wenig, wie ich eine angebrochene Chipstüte zur Seite legen kann. Vor allem jedoch hat mich mit Ausnahme von »Carrie« keiner der zuvor gelesenen Romane Stephen Kings auf einer derart persönlichen Ebene berührt. Warum das bei »Carrie« so war? Vgl. den Abschnitt zur Erziehung in meinem kleinen Lebenslauf, den ich nebenbei bemerkt dringend überarbeiten müsste. Im Falle von »Es« konnte ich mich selbst im Club der Verlierer wiederfinden, denn ich hatte lange Zeit eine ähnliche Außenseiterrolle. Man könnte mein damaliges Ich als harmlosere Mischung aus Richie Tozier und Eddie Kaspbrak bezeichnen.

 

Ich habe Ende der Achtziger die Paperbackausgabe mit schlichtem rotem Cover gelesen und war einigermaßen überrascht zu erfahren, dass diese Fassung gekürzt ist. Die seit 2011 erhältliche Ausgabe, 2017 anlässlich der Neuverfilmung neu aufgelegt, ist erstmals komplett und obendrein fehlerbereinigt.

 

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