Kringel zockt zurzeit »Mass Effect Andromeda« (PS4)
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Willkommen auf Kringels Homepage!

Auf dieser Seite stelle ich Bücher und Filme vor, mit denen ich mich in den letzten vier Wochen beschäftigt habe.

 

23.09.2018

Das Boot – TV-Fassung (Blu-ray)

 

Die aus sechs Folgen zu je ca. 50 Minuten bestehende Fernsehserie »Das Boot« aus dem Jahre 1985 (der viel kürzere Kinofilm ist 1981 in die Lichtspielhäuser gekommen) ist ein aufwändig produziertes und ebenso eindrucksvolles wie packendes Drama, das man auch als zeitgeschichtliches Dokument bezeichnen könnte. Aus zweierlei Gründen: Zum einen wird der U-Boot-Krieg sehr authentisch dargestellt. Das U-Boot U 96 geht im Herbst 1941 auf Feindfahrt im Nordatlantik, wo es nach wochenlanger ereignisloser »Gammelfahrt« zu Zusammenstößen mit alliierten Zerstörern kommt. Anschließend wird das angeschlagene Schiff ins Mittelmeer beordert, doch bei der Durchquerung der schwer bewachten Meerenge von Gibraltar kommt es zur Katastrophe. Zum anderen kann man hier eine ganze Reihe junger Schauspieler sehen, die damals am Anfang ihrer Karrieren gestanden haben. Unter anderem Uwe Ochsenknecht, Martin Semmelrogge, Klaus Wennemann, Jan Fedder – und Herbert Grönemeyer!

19.09.2018

Urlaubsfotos 2018

 

Im Archiv habe ich einige Bilder aus meinem diesjährigen Sommerurlaub auf der schönen Insel Skiathos veröffentlicht.

 

Den Reisebericht findet ihr hier.

14.09.2018

Gerd Ruebenstrunk: Das Wörterbuch des Viktor Vau

Piper, 2012

414 Seiten

 

Professor Viktor Vau gilt als einzelgängerischer Sonderling. Von seinen Kollegen wird der Forscher mit Fachgebiet kognitive Neurolinguistik, der vor Jahren seinen Abschied vom akademischen Leben genommen und seitdem nicht mehr publiziert hat, sogar für einen Spinner gehalten. Sein Lebenswerk ist die Erschaffung einer perfekten Sprache, die die Welt exakt beschreibt, weil jeder Begriff nur eine einzige unmissverständliche Bedeutung hat. Vaus Arbeit, deren Ergebnisse er ausschließlich in einem Notizbuch aufzeichnet, welches er stets bei sich trägt, ist viel mehr als nur das Steckenpferd eines verschrobenen Sprachwissenschaftlers. Der Professor führt Experimente mit unheilbar an Schizophrenie Erkrankten durch, bei denen die Kommunikation zwischen rechter und linker Gehirnhälfte gestört ist. Die Patienten erhalten ein von Professor Vau entwickeltes Medikament und müssen einen bestimmten Text seiner Sprache auswendig lernen. Mit dieser Methode hat er schon einige Erfolge erzielt. Die entsprechenden Probanden gelten als geheilt; bei ihnen ist lediglich eine milde Form von Autismus zurückgeblieben. Einer seiner Schützlinge namens Christian Sonntag kann somit ein ganz normales Leben führen. Er betreibt ein Lokal, das Vau seit vielen Jahren aufsucht. Eines Tages wird ihm dort eine neue Servicekraft vorgestellt. Der junge Mann heißt Enrique da Soza und ist als Einwanderer aus dem Kaukasus ins Land gekommen.

 

Vau arbeitet bevorzugt allein. Er beschäftigt lediglich eine Assistentin. Als die Frau wegen eines Unfalls ausfällt, gibt er die freie Stelle der jungen Studentin Astarte Apostolidis. Sie muss ihren Chef schon kurz nach der Einstellung in der Klinik vertreten, denn Vau wird auf Befehl der Regierung nach Agua Caliente expediert. In der Hauptstadt des Landes Dagombé, einer früheren Provinz der Republik Niger, die vor einigen Jahren unter der Führung des jetzigen Präsidenten Gordon Banda die Unabhängigkeit erlangt hat, wird ein seltsames Artefakt untersucht, das vor kurzem wie aus dem Nichts im Erdorbit erschienen und in der Nähe von Dagombé in den Ozean gestürzt ist. Es handelt sich um eine unbemannte Raumkapsel, die offensichtlich nie dafür ausgelegt war, eine Besatzung zu beherbergen. Obendrein steht fest, dass sie von keinem bekannten Weltraumbahnhof aus ins All gebracht worden ist. Im Inneren der Kapsel befindet sich eine in einer unbekannten Sprache verfasste Botschaft. Da Vau trotz seines zweifelhaften Rufs als Koryphäe auf seinem Fachgebiet gilt, wird er zur Verstärkung des internationalen Forscherteams hinzugezogen. Bandas Sicherheitschef Joel Winter überwacht das Ganze.

 

In Vaus Heimat zeichnen sich bedrohliche Entwicklungen ab. Untergrundkämpfer verüben Bombenanschläge, mit denen sie die bevorstehende Weltausstellung torpedieren wollen. Außerdem wird die Öffentlichkeit durch die Taten eines Serienmörders in Angst und Schrecken versetzt, der es auf Frauen abgesehen hat, denen er stets ein Stück Haut in Form einer Blüte entnimmt. Die Polizei hat keine Ahnung, wer »der Florist« ist. Der zuständige Kommissar Marc Fellner gerät zunehmend unter Druck. Der Florist erhält Anweisungen von inneren Stimmen. Diese befehlen ihm, Astarte zu töten. Währenddessen fällt es Vau nicht schwer, den in der Raumkapsel gefundenen Text zu entschlüsseln, denn dieser wurde in der von ihm entwickelten Sprache verfasst. Das ist merkwürdig genug, denn niemand außer Vau beherrscht diese Sprache. Es handelt sich um eine Bedienungsanleitung für einen in der Kapsel versteckten Videoprojektor, den Vau heimlich in Betrieb nimmt. Er versteht nicht alles, aber schon der erste Satz genügt, um ihn die Flucht ergreifen zu lassen, woraufhin er von den Geheimdiensten gejagt wird. Er lautet »Tötet Viktor Vau«!

 

Der Klappentext behauptet, dies sei das gefährlichste Buch, das man je in den Händen halten werde, denn seine exakte Sprache sei eine tödliche Waffe. Das klingt allzu reißerisch, bezieht sich allerdings gar nicht auf den Roman, sondern auf Professor Vaus Wörterbuch, nach dessen Vorbild das Cover dieses Romans gestaltet ist: Lederoptik, Nieten an den Kanten, Gummibändchen. Was der Klappentext nicht verrät: Das Buch ist Science Fiction. Vorsicht, hier folgen Spoiler bis zum Ende des Absatzes: Viktor Vaus Wörterbuch ist deshalb so gefährlich, weil sein Inhalt in einigen hundert Jahren zur einheitlichen Weltsprache wird. Diese Sprache lässt keinen Raum mehr für Unklarheiten, allerdings auch nicht für Kreativität oder Humor. Da Vaus Kunstsprache streng logisch aufgebaut ist, wird die Gedankenwelt der zukünftigen Menschheit von der linken Hirnhälfte dominiert, das heißt, strenge Ordnung und sebstbezogene Logik ohne jegliche Empathie herrschen vor, was zur totalen Mechanisierung des Lebens führt. Nahezu alle Menschen hören »Stimmen«, die ihnen sagen, was richtig und was falsch ist, somit also vorgeben, wie man sich verhalten soll. In dieser Epoche gibt es fast nichts mehr, was an unsere Zeit erinnert. Schuld ist die »Große Destruktion«. Ein aus einem Forschungslabor entwichener Pilz hat innerhalb weniger Jahre alle Bücher usw. vernichtet. Die Datenspeicher aller Computer weltweit sind einer Schadsoftware zum Opfer gefallen. Rebellen, die möglicherweise aufgrund eines Gendefekts nicht unter den Auswirkungen von Vaus Sprache leiden, sind der Meinung, die Große Destruktion sei das Werk der neuen Regierung. Die Rebellen haben Aufzeichnungen entdeckt, die auf Viktor Vau als Quelle allen Übels hindeuten. Sie schicken einen Agenten in die Vergangenheit, der ihn töten soll. Die Regierung schickt einen Protektor hinterher, um den Mord zu verhindern. Wir haben es also mit Zeitreisen zu tun. Leider wird die Handlung vorhersehbar, sobald das klar ist. Die Fallstricke dieser Thematik werden zudem nur kurz angerissen.

 

Der Autor lässt den Leser in Sachen Weltenbau ein wenig im Regen stehen, oder vielmehr im Nebel. Es wird nicht richtig klar, was »die Union« ist, in der Professor Vau lebt. Möglicherweise ist eine zukünftige EU gemeint. Hier hat »die Dynastie« das Sagen, eine Elite der Bevorzugten, in der sich der Nachwuchs an der Spitze von Wirtschaft und Politik stets aus den eigenen Reihen rekrutiert. Demokratie ist nur noch eine Illusion, mit der die Bürger ruhig gehalten werden. Bei der Ausgestaltung dieser Welt bleibt der Autor seltsam vage, was es dem Leser nicht erleichtert, in die Geschichte hineinzufinden. Ein Konflikt zwischen Dagombé und der Union wird immer wieder angesprochen und ist durchaus nicht unwichtig für einige Geschehnisse des Romans – die Hauptfiguren geraten in den Dunstkreis der Untergrundkämpfer, die von Gordon Bandas Handlangern finanziert werden - aber für die eigentliche Story wird das alles nicht gebraucht. Es wäre vielleicht besser gewesen, wenn der Autor auf die eine oder andere Nebenfigur verzichtet und unwesentliche Abschweifungen wie Vaus lang und breit geschilderte Flucht weggelassen hätte. Das gilt auch für die Sache mit dem Serienmörder. Ich nehme an, dass an seinem Beispiel gezeigt werden soll, welche schrecklichen Folgen Vaus Experimente haben, aber ich fand das etwas zu plakativ.

 

Immerhin werden alle Handlungsfäden am Ende zu einem sinnvollen Gewebe verflochten. Ich hatte zuerst an unglaubwürdige Zufälle geglaubt, aber irgendwie kriegt der Autor dann doch noch die Kurve. Außerdem bin ich ihm dankbar für die durch den Roman vermittelten Denkanstöße. Stimmt es, dass unser Denken maßgeblich durch unsere Sprache geformt wird (siehe »Sapir-Whorf-Hypothese«)? Gibt es am Amazonas wirklich Eingeborene, deren Sprache keine Zahlwörter und Nebensätze kennt? Es lohnt sich, ein wenig in dieser Richtung zu recherchieren.

 

12.09.2018

Amsterdam (3. bis 6. September 2018)

 

Zum Ausklang des Sommers machen meine bessere Hälfte und ich gern nochmal einen kurzen Ausflug. Diesmal sind wir für drei Übernachtungen in die Hauptstadt der Niederlande gefahren, und zwar ohne festes Ziel, oder besser gesagt ohne die Absicht, Kunstschätze oder dergleichen zu bestaunen. Wir wollten lediglich das besondere Flair Amsterdams genießen, das wir bei unserem ersten Besuch vor über 25 Jahren (!) kennengelernt haben. Seitdem hat sich einiges verändert. Zum Beispiel existieren viele der legendären Coffeeshops nicht mehr – oder es sind wirklich ganz normale Cafés daraus geworden. Im Gegensatz dazu hat sich die Anzahl der Touristen drastisch vervielfacht. Selbst an Wochentagen in der Nachsaison war die Stadt noch sehr voll. Dementsprechend hat sich die »touristische Infrastruktur« (um es neutral zu formulieren) deutlich weiterentwickelt. Aber noch kann meiner Meinung nach keine Rede davon sein, dass die Stadt überlaufen wäre oder ihren einzigartigen Charakter und Charme verloren hätte. Amsterdam ist immer noch eine sehr lebendige, »junge« Stadt, in der die typische niederländische »Gezelligheid« überall zu spüren ist. Und selbstverständlich hat sich am wunderbaren Bild der Altstadt mit unzähligen Grachten und Brücken, schmalen altehrwürdigen Giebelhäusern, legalen und illegalen Hausbooten, urigen Kneipen und originellen kleinen Geschäften nichts geändert.

Prinsengracht mit der Westerkerk, der berühmtesten Kirche der Stadt

Ich hatte nur nicht erwartet, dass die engen Straßen (es sind eher Gassen) entlang der Grachten derart intensiv genutzte Verkehrswege sein würden. Als Fußgänger hat man es in Amsterdam gar nicht so leicht, denn abgesehen von den auch in der Altstadt herumkurvenden Autos und Straßenbahnen sind viele, viele, viele Radfahrer unterwegs. Und zwar teils mit einem Affenzahn, dem Handy in der Hand und somit nicht wirklich auf den Verkehr konzentriert! Nur Sightseeingbusse bekommt man in der Altstadt zum Glück nicht zu sehen. Obendrein sind die schmalen Bürgersteige meist mit Blumenkübeln (die allerdings ein schönes Bild abgeben), parkenden Lieferwagen und natürlich Fahrrädern vollgestellt. Man muss also ganz schön aufpassen, um nicht unter die Räder zu kommen! Ich habe in den paar Tagen unseres Aufenthalts so manche brenzlige Situation beobachtet. Erstaunlich dabei: Es wurde nicht gehupt. Ich habe in Amsterdam wirklich kein einziges Mal eine Autohupe gehört! Das wäre in Deutschland undenkbar… Trotz des Verkehrs macht es natürlich einen Riesenspaß, durch die verwinkelten Straßen und Gassen zu spazieren, Amsterdams unverwechselbare Atmosphäre auf sich wirken zu lassen und in einem der zahlreichen unglaublich niedlichen Lokale zu verschnaufen, etwa auf der Sonnenterrasse vom »Sluyswacht«, einem windschiefen ehemaligen Schleusenwärterhäuschen direkt am Wasser in der Nähe des Rembrandthauses, wo man sich über ein Dutzend verschiedene Biersorten und kleine Snacks schmecken lassen kann. Zum Beispiel Bitterballen mit Senf. Diese kleinen panierten und mit einer Art Fleischragout gefüllen Kugeln sind eine niederländische Spezialität. Lecker!

De Sluyswacht, im Hintergrund der Montelbaanstoren, ein ehemaliger Wachturm

Tatsächlich haben wir einen Großteil unseres Aufenthaltes genau auf diese Weise verbracht: Die Stadt ohne Plan kreuz und quer erkunden, hier und da ein Plätzchen in der Sonne suchen, um einfach mal das bunte Treiben auf und neben den Grachten zu beobachten, die baulichen Sehenswürdigkeiten bestaunen. Letztere nur von außen! Ich will mich hierüber gar nicht weiter auslassen; Amsterdams vielfältige Attraktionen sind in jedem Reiseführer beschrieben, ebenso wie das riesige Angebot an Ausflugsfahrten. Eine Grachtenrundfahrt gehört zum Standardprogramm, das haben wir uns auch diesmal nicht entgehen lassen. Ansonsten haben wir nur noch die Heineken-Brauerei besichtigt (eine aufwändig gestaltete multimediale Tour mit drei Gratisgetränken!) und den Zoo besucht. Der Artis-Zoo ist sehr weitläufig und eine der zahlreichen grünen Oasen inmitten der Stadt. Hier relaxen auch die Tiere gern im Sonnenschein.

Ein gepflegtes Schläfchen tut gut nach einem ausgedehnten Stadtspaziergang!

Direkt neben dem Zoo liegt übrigens der Hortus Botanicus, einer der ältesten botanischen Gärten der Welt.

 

Wer in Amsterdam zentral logieren will, muss tief in die Tasche greifen. Uns war das egal, wir wollten mittendrin sein, um alles zu Fuß erreichen zu können. Wir haben uns für das Fünfsternehotel »Pulitzer« an der Prinsengracht entschieden, und das war eine gute Wahl. Abgesehen vom zu erwartenden Luxus, der sehr hochwertigen Ausstattung und dem freundlichen Personal ist beim Pulitzer schon die Bauweise erwähnenswert. Praktisch der gesamte Häuserblock zwischen Prinsen- und Keizersgracht inklusive Innenhof gehört zum Hotel, es besteht aus über 20 miteinander verbundenen Häusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Beim Check-In erhält man zur Orientierung sogar einen Lageplan! Hier kann man äußerst stilvoll wohnen und beim Frühstück direkt auf die Keizersgracht blicken. Anne-Frank-Haus und Westerkerk sind praktisch um die Ecke, zum Königlichen Palast sind es nur wenige Minuten und das quirlige Ausgehviertel Leidseplein ist ebenfalls ganz in der Nähe. Trotzdem ist das Hotel ruhig gelegen. Man hört in der Nacht nur das Schlagen der Uhr der Westerkerk sowie das Glockenspiel.

Die »Rückseite« des Pulitzer an der Keizersgracht mit dem Frühstücksrestaurant Jansz

Drei Übernachtungen sind definitiv zu kurz, wenn man Wert auf Kunst und Kultur legt, also nicht nur Grachtenluft schnuppern, sondern auch Museen, Kirchen und so weiter besichtigen möchte. Zudem finden sich einige lohnende Ausflugsziele, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind, im näheren Umland. Wir werden also wiederkommen müssen!

 

10.09.2018

Will Hill: Department 19 – Das Gefecht

Lübbe, 2014

685 Seiten, gebunden

 

Zur Vorgeschichte siehe »Die Wiederkehr«.

 

Department 19, die weltweit älteste Institution zur Bekämpfung von Vampiren, steckt in einer schweren Krise. Ein Großangriff Valeri Rusmanovs auf das Schwarzlicht-Hauptquartier in England konnte nur unter schweren Verlusten zurückgeschlagen werden. Viele Agenten sind gefallen und Admiral Henry Seward, der Leiter von Department 19, wurde entführt. Der Angriff war nur durch Verrat möglich. Jamie Carpenter hat einen Kontaktmann der Vampire identifiziert und unschädlich gemacht, doch es muss weitere Maulwürfe geben. Eine Prüfungskommission wird eingerichtet, die alle Beschäftigten von Department 19 unter die Lupe nehmen soll. Kate Randall schließt sich der Kommission an, womit sie sich unbeliebt macht – so unbeliebt, dass ein Mordanschlag auf sie verübt wird, dem sie nur mit viel Glück entgeht. Larissa Kinley wurde mit dem Auftrag in die USA entsandt, einige Agenten der ebenfalls mit dem Kampf gegen die Vampire befassten Organisation NS9 als Ersatz für ihre gefallenen Kameraden zu rekrutieren. In Area 51, der NS9-Basis, wird Larissas Neugier durch Gerüchte über einen Mann geweckt, der wie ein Gefangener behandelt wird, obwohl es sich nicht um einen Vampir handelt. Jamie wiederum ist mit der Ausbildung von Rekruten befasst und muss feststellen, dass selbst jahrelange Erfahrung in militärischen Spezialeinheiten kein Garant dafür ist, dass jemand die erste Begegnung mit einem Blutsauger übersteht.

 

Henry Seward wird Nacht für Nacht in einem Schloss irgendwo in Frankreich von Valeri Rusmanov gefoltert, weigert sich aber beharrlich, die Geheimnisse von Department 19 auszuplaudern. Sein »Gastgeber« ist Dracula, der erst vor kurzer Zeit von den Toten erweckt wurde und Unmengen menschlichen Blutes konsumieren muss, um wieder zu Kräften zu kommen. Dracula braucht Zeit und kann es sich nicht leisten, dass seine Feinde ihm auf die Spur kommen. Um Department 19 sowie die verwandten Organisationen (die infolge des Angriffs auf Schwarzlicht enger zusammengerückt und somit potentiell gefährlicher für Dracula geworden sind) beschäftigt zu halten, nutzt Dracula sein eigenes Blut, um eine neue Generation von Vampiren zu erschaffen. Tausende Insassen von Hochsicherheitsgefängnissen in aller Welt werden mit Draculas Blut zu Bestien gemacht, die weit stärker und schneller sind, als Frischverwandelte es sein dürften. Durch die Jagd auf diese neuen Vampire werden die Ressourcen von Department 19 gebunden.

 

In dieser Situation entsteht im Verborgenen eine neue Bedrohung für Department 19. Deren oberste Maxime, die strengste Geheimhaltung, droht durchbrochen zu werden. Die Öffentlichkeit darf nichts von der Existenz der Vampire erfahren und schon gar nicht darf bekannt werden, dass diese Kreaturen von einer über dem Gesetz stehenden Behörde bekämpft werden, die niemandem Rechenschaft schuldig ist. Kevin McKenna, ein für das Boulevardblatt »The Globe« arbeitender Journalist, erhält die Aufzeichnung eines Interviews, das ein Kollege vor zehn Jahren mit Albert Harker geführt hat. Harker ist ein Insider und hätte von seinem Vater, einem Nachkommen der Gründer von Department 19, in die Organisation aufgenommen werden müssen, wurde jedoch verstoßen und nach dem Interview ins Broadmoor-Hospital für geisteskranke Schwerverbrecher abgeschoben. In dem Interview legt Harker alles offen, was er über Schwarzlicht weiß. McKenna hält das Ganze für Unsinn, doch dann steht ein Vampir vor seiner Tür – es ist Albert Harker…

 

Dies ist der letzte in deutscher Sprache erschienene Band aus der Serie »Department 19«. Damit ist die Serie allerdings nicht abgeschlossen. In englischer Sprache wurden bereits zwei Folgeromane veröffentlicht, außerdem gibt es einige weitere englischsprachige Bücher mit Geschichten aus demselben Universum, bei denen es sich um Spin-offs oder so zu handeln scheint.

 

Normalerweise lese ich eine Serie immer zu Ende, wenn ich denn mal damit angefangen habe, auch wenn sie mir nicht besonders gefällt und wenn ich auf die fremdsprachigen Originale zurückgreifen muss. Im Falle von »Department 19« muss ich mir das noch überlegen, denn ich bin von Anfang an nicht warm damit geworden. Die zugrunde liegende Idee, dass die Romanfiguren Bram Stokers reale historische Vorbilder haben, deren Nachkommen immer noch gegen Draculas Brut kämpfen, macht den ersten Band zusammen mit zahlreichen Rückblick-Kapiteln, in denen besagte Romanfiguren im Zentrum stehen, zu etwas besonderem. Dieser Aspekt wurde in Band 2 schon deutlich zurückgefahren, jetzt spielt er leider überhaupt keine Rolle mehr. Stattdessen zeichnet sich ab, dass Department 19 bald ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt werden wird. Die Väter von Kate und Matt Browning spielen hierbei eine nicht unwesentliche Rolle, zusätzliches Konfliktpotential entsteht dadurch, dass man Jamie verheimlicht, was in Wahrheit aus seinem Vater geworden ist. Er ist der geheimnisvolle Gefangene in Area 51.

 

Außerdem macht sich der eine oder andere Protagonist endlich mal Gedanken über die Rechtmäßigkeit seines Handelns. Das finde ich grundsätzlich nicht schlecht. Ich habe mich immer gefragt, ob es bei Schwarzlicht irgendein Regelwerk gibt, in dem definiert ist, wann ein Vampir auf die Abschussliste kommt und wann nicht. Schließlich werden viele Vampire in Ruhe gelassen, während in anderen Fällen menschliche »Kollateralschäden« billigend in Kauf genommen werden, wenn ein Vampir vernichtet werden kann. Ich fürchte jedoch, dass diese Thematik in den folgenden Bänden ebenso stiefmütterlich behandelt wird wie im dritten. Schwerpunkt ist nach wie vor die sehr detailreich (um nicht zu sagen ausufernd) und äußerst drastisch geschilderte Gewalt. Gefühlt besteht die Hälfte des Texts aus Verfolgungsjagden und sehr, sehr blutigen Kämpfen. In der x-ten Wiederholung fand ich das nur noch langweilig.

 

Vor allem habe ich ein Problem damit, dass Minderjährige (Jamie, Kate und Matt sind jetzt 17) als Superagenten dargestellt werden, die Dutzende von Vampiren pfählen, während ihre Kameraden – bei denen es sich durchweg um Leute handelt, die schon einige Jahre mehr auf dem Buckel und militärische Ausbildungen abgeschlossen haben - im Einsatz kläglich versagen. Beziehungsprobleme sind für diese Romanreihe offenbar obligatorisch, diesmal fallen sie in Larissas Zuständigkeitsbereich. Die junge Vampirin vergnügt sich mit ihren neuen Freunden in Las Vegas und lässt zu, dass sich eine Liebelei zu einem dienstlichen Problem auswächst. Das alles ist so lächerlich, dass mir die Steigerungsformen allmählich ausgehen, obendrein sind mir die meisten Hauptfiguren einfach unsympathisch.

 

03.09.2018

Valerian – Die Stadt der tausend Planeten (Blu-ray)

 

In dieser enttäuschenden Verfilmung einer französischen Comicreihe, die hierzulande unter dem Titel »Valerian und Veronique« erschienen ist, spielt ein völlig fehlbesetzter Dane DeHaan die Titelfigur, einen Spezialagenten, der im 28. Jahrhundert zusammen mit seiner Partnerin Laureline, bei der er seit geraumer Zeit vergeblich zu landen versucht, für Recht und Ordnung sorgt. Die belanglose, dünne Story dreht sich im Wesentlichen darum, dass eine dreißig Jahre zurückliegende Katastrophe vertuscht werden soll, bei der ein bewohnter Planet untergegangen ist. Valerian und Laureline stolpern da irgendwie durch und führen eine Art Happy End herbei.

02.09.2018

Die grüne Hölle

 

Leute, legt euch bloß keinen Garten zu! Ich habe keinen, kümmere mich aber schon seit Jahrzehnten um den meiner Eltern. Früher habe ich da kaum mehr gemacht, als die Hecken zu schneiden, den Rasen (na ja, eigentlich ist es eher eine Art Wiese) zu mähen und den an der Fassade hochkletternden Wilden Wein zu entfernen. 2017 sind Umstände eingetreten, die dazu geführt haben, dass ich jetzt quasi Generalbevollmächtigter für den Garten bin. Habe mir das Ganze deshalb letztes Jahr genauer angeschaut und musste einsehen, dass deutlich mehr getan werden muss. Somit fahre ich seitdem Woche für Woche zu meinem Elternhaus und versuche das in vielen Jahren ungehindert gewachsene Buschwerk wenigstens daran zu hindern, sich auf die Nachbargrundstücke auszubreiten! Wäre ich schon pensioniert und hätte den lieben langen Tag sonst nichts zu tun – von Leuten, die es wissen müssen, wurde mir übrigens zugetragen, dass sich letzteres nicht automatisch aus ersterem ergibt – dann wäre das ein schönes, wenn auch ziemlich anstrengendes Hobby. Da ich auch noch ein bisschen was von meinem Feierabend haben will, kann ich nur Schadensbegrenzung betreiben und nicht mehr tun, als das wie wahnsinnig wuchernde Grünzeug ohne Plan, Sinn und Verstand zu stutzen. Echte Gartenpflege sieht natürlich anders aus, allein, mir fehlt die Zeit dafür! Es ist schon erstaunlich, wie schnell manche Pflanzen in die Höhe schießen. Den Strauch auf dem folgenden Bild (links neben der Regentonne) habe ich letztes Jahr bis auf den Boden zurückgeschnitten. Im Mai war er schon wieder so hoch wie auf dem Bild!

Das Bild zeigt nur einen kleinen Ausschnitt des Gartens, um den ich mich zu kümmern habe

Was den Baum mit den rotbraunen Blättern rechts im Bild angeht, kommt einer der vielen Konjunktive im Zusammenhang mit dem Garten ins Spiel: Man müsste ihn dringend verkleinern, weil er dem Haus der Nachbarn zu nahe kommt. Das ist jedoch eine Nummer zu groß für mich, denn das geht nur mit einer Kettensäge und sowas nehme ich lieber nicht in eine meiner beiden linken Hände. Immerhin habe ich schon zwei Riesenthujas entfernt, die hinter diesem Baum gestanden haben! Dort kommt jetzt mehr Sonnenlicht hin, prompt sprießt an den Stellen diverser Kleinkram, der sich selbst eingepflanzt hat. Grrr! Es ist echt eine Sisyphusarbeit – im März fange ich an und im August kann ich dieselben Gewächse, die ich schon beackert habe, nochmal in Angriff nehmen. Wenigstens musste ich aufgrund der Trockenheit im diesjährigen Sommer nicht dauernd den Rasen mähen. Da ich nicht einsehe, auch nur einen Tropfen Wasser deswegen zu verschwenden, ist alles vertrocknet. Wird sich der Rasen wieder erholen? Mir doch egal!

 

30.08.2018

Doctor Strange (Blu-ray)

 

Dieser Film dient nach Aussage des Produzenten zur Einführung der »mystischen« Seite des Marvel-Superheldenuniversums ins MCU – und das ist bestens gelungen, denn sowohl die zum Einsatz kommende Magieeffekte als auch die teils extrem bizarren Parallelwelten, in denen sich große Teile der Handlung abspielen, sind wahrhaft spektakulär. Außerdem ist Benedict Cumberbatch die perfekte Besetzung für Doctor Strange, einen ebenso brillanten wie arroganten Neurochirurgen, dessen wichtigste Werkzeuge (seine Hände) nach einem Autounfall kaum noch gebrauchsfähig sind und der deshalb in ein tiefes Loch stürzt. Strange erfährt, dass es in Kathmandu einen Orden geben soll, bei dem man lernen kann, selbst schwerste Körperschäden zu überwinden. Als alle anderen Möglichkeiten erschöpft sind, reist Strange nach Nepal. Was ihn dort erwartet, übersteigt die Grenzen des menschlichen Vorstellungsvermögens bei weitem…

28.08.2018

Bernd Kreimeier: Seterra 1 – Die Trägheit der Masse

Goldmann, 1986

333 Seiten

 

Nach einem verheerenden globalen Krieg ist die Erde weitgehend unbewohnbar geworden. Die Atmosphäre wird durch Asche und Staub verdunkelt, so dass sich neue Gletscher ausbreiten. Die Kontinente wurden durch riesige Meteoriten verwüstet, die von den rebellierenden Bewohnern des Asteroidengürtels als Waffen eingesetzt worden sind. In der Endphase, als der totale Zusammenbruch absehbar war, hat der Militärrat das schon vor Beginn des Krieges initiierte und auf Eis gelegte REFUGEE-Projekt weitergeführt, dessen Ziel in der Konstruktion gewaltiger Fernraumschiffe bestanden hat. Nur ein einziges Schiff dieser Art – die Seterra – konnte fertiggestellt werden. Es ist nun unterwegs zu einem weit entfernten Sonnensystem, in dem ein bewohnbarer Planet vermutet wird. Dort sollen 117.000 Menschen, die in einen todesähnlichen Tiefschlaf versetzt wurden und in den Hibernationskammern des 14 Kilometer langen Schiffes ruhen, eine neue Heimat finden.

 

Für die bei 2 Grad Kelvin schockgefrosteten Schläfer vergeht praktisch keine Zeit. Nur die aus 50 Männern und Frauen bestehende Kernbesatzung muss die Cryogenphase in regelmäßigen Abständen verlassen, um die notwendigen Wartungsarbeiten auszuführen. Der wiederholte Prozess des Aufwachens und der Rückkehr in den Kälteschlaf, verbunden mit der an Bord herrschenden minimalen Rotationsschwerkraft, ist mit schwerwiegenden Nebenwirkungen verbunden. Er zehrt nicht nur an den körperlichen, sondern auch an den geistigen Reserven der Menschen, denn während der Hibernation haben sie schreckliche Alpträume. In den Wachphasen müssen sie Psychopharmaka einnehmen, mit denen die Erinnerungen an die Träume blockiert werden. Manche Besatzungsmitglieder überstehen die Prozedur nach einigen Durchläufen nicht mehr; sie fallen ins Koma. Andere sterben bei Unfällen. Irgendwann sind nur noch 23 Besatzungsmitglieder am Leben.

 

Nach 600 Flugjahren hat die Seterra ihr Ziel erreicht. Sonden werden zur Erkundung des Zielsystems vorausgeschickt und die Bremsphase wird eingeleitet. Doch das Raumschiff hat in all den Jahren ebenso sehr gelitten wie die Besatzung. Materialermüdung, Einschläge von Mikrometeoriten sowie durch menschliches Versagen verursachte Schäden haben sich summiert und die Zündung des Hauptantriebs schlägt fehl. Die Crew hat nur zehn Tage Zeit, um die beschädigten Aggregate zu reparieren – eine fast unmögliche Aufgabe für die teils nur unter dem Einfluss von Aufputschmitteln arbeitsfähigen Menschen, zumal die Computersysteme nicht mehr zuverlässig arbeiten. Man weiß schlicht nicht, wie es in der Antriebssektion der Seterra aussieht. Kommandant Bran McLelan schickt ein Reparaturteam dorthin, obwohl er weiß, dass seine Kameraden nach einer erfolgreichen Zündung nicht rechtzeitig aus dem betroffenen Bereich entkommen können, bevor die Strahlung ein tödliches Level erreicht…

 

Dies ist der erste Band einer Trilogie, die ich vor genau 30 Jahren gelesen habe. Die drei Romane gehören zu den wenigen Büchern, die ich beim Umzug in meine erste eigene Wohnung nicht verkauft oder verschenkt habe, weil ich sie irgendwann noch einmal lesen wollte. Wie ich neulich schrieb, habe ich beschlossen, dass jetzt »irgendwann« ist! Der Grund dafür, dass ich die »Seterra«-Romane nicht hergeben wollte, ist der Aufwand, den ich beim Zusammensuchen der drei Bücher betreiben musste. Sie waren 1988 schon vergriffen, konnten also im Buchladen nicht nachbestellt werden, und Online-Antiquariate gab's damals allenfalls in Science-Fiction-Geschichten! Ich weiß noch genau, wo ich die fehlenden Bände nach längerer Suche dann doch gefunden habe, aber ich kann mich kaum noch an den Inhalt der Trilogie erinnern und schon gar nicht daran, ob sie mir gefallen hat…

 

»Seterra« wurde von einem 22-jährigen Physikstudenten geschrieben, und das merkt man doch recht deutlich. Figurenzeichnung war nicht Kreimeiers Stärke, zumindest hatte ich den Eindruck einer gewissen Distanziertheit des Autors zu seinen Protagonisten. Der Roman beginnt mit der Fehlzündung des Hauptantriebs und lässt schon auf den ersten Seiten erkennen, was dem Autor wichtiger war als das Figurenensemble: Die detailreiche Beschreibung des Raumschiffs und der technischen Abläufe. Jeder einzelne Schritt, vom Aufflammen der Kontrollanzeigen und dem Rotieren schwerer Datenspeicher-Magnettrommeln (!) bis hin zum Schließen der Irisblende der Brennkammer und dem Erlöschen der Deuteriumflamme, wird akribisch aufgezählt. In genau diesem Stil geht es weiter. Die nicht sonderlich komplexe Handlung wird durch lange, fast wissenschaftlich genaue deskriptive Passagen in kleine Häppchen zerteilt. Das ist in gewisser Weise durchaus nicht schlecht, denn so erhält man ein sehr genaues Bild vom halbwracken Raumschiff Seterra, das sich mit allerletzter Kraft zum Zielplaneten schleppt - aber keines von Kommandant Bran McLelan, seiner Stellvertreterin Lana Seran, dem Arzt Harl Calins oder der Technikerin Elena Drabin. Von dem guten Dutzend weiterer Personen ganz zu schweigen. Kreimeier nennt ihre Namen, skizziert bestenfalls noch kurz ihr Äußeres. Damit muss sich der Leser zufriedengeben! Wer sind diese Leute? Wie gestalten sich ihre Beziehungen zueinander? Bis auf McLelan, dem der Autor etwas mehr Aufmerksamkeit widmet als dem Rest, sind mir so ziemlich alle fremd geblieben. Viele Namen, keine Gesichter!

 

Die Situation allerdings, in der sich diese Personen befinden, wird sehr gut vermittelt. Durch die vielen Beschreibungen fällt es wie gesagt leicht, sich den Ort des Geschehens vorzustellen. Das Raumschiff mag viele Kilometer lang sein, dennoch ist es ein Gefängnis, zumal manche Sektoren verstrahlt sind oder aus anderen Gründen nicht betreten werden können. Zur körperlichen Dauerbelastung kommen einerseits die Angst vor den durch Drogen blockierten Alpträumen (in einem eindrucksvollen Kapitel wird gezeigt, welches Grauen jenen bevorsteht, bei denen die Psychoblocker versagen) und andererseits die Unsicherheit der Besatzungsmitglieder infolge mangelhafter Datenlage. Viele Speicherbereiche des Computers sind gesperrt, er folgt festverdrahteten, unveränderbaren Grundprogrammen, die teils auch noch geheim sind. Die Besatzung weiß nicht genau, wie lange man schon unterwegs ist, wo sich das Ziel befindet und was der Computer im nächsten Moment tun wird. Die Menschen beginnen sich zu fragen, ob die Drogen womöglich mehr blockieren als nur die Erinnerungen an die Alpträume. Unter dem ständigen Druck und der zunehmenden Erschöpfung werden sie immer gereizter, bis sie schließlich aufeinander losgehen. Die klaustrophobische, bedrohliche Atmosphäre wird gut eingefangen.

 

Das Buch enthält übrigens einige Illustrationen von Gerd Striepecke und technische Zeichnungen von Christoph Anczykowski.

 

27.08.2018

Kampfstern Galactica – Teil 3 (DVD)

 

In meinem Archiv findet ihr einen ausführlichen kommentierten Episodenführer mit ein paar Screenshots zur Fernsehserie »Galactica 1980«, die seinerzeit nach lediglich zehn Episoden abgebrochen worden ist und als leider gescheiterter Versuch einer Fortsetzung der Serie »Kampfstern Galactica« (1978/1979) bezeichnet werden muss.

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In meinem Archiv findet ihr ältere Inhalte von dieser Page:

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